Jean Dujardin

Grégory Lioubov alias Moïse

Wie kamen Sie zum Projekt?

Der Produzent, Alain Attal, hat mir das Drehbuch gegeben. Er sagte nur: „Ich hab da was, das ist nicht schlecht. Magst du dir das mal anschauen?“ Er hat nicht übertrieben, weshalb ich auch keine großen Erwartungen hatte und dann förmlich von der Story aufgesogen wurde. Ich, der ich immer nach Empfindungen und Gefühlen suche! Ich habe das Drehbuch dreimal gelesen, bevor ich Éric Rochant traf, dessen „Staatsauftrag: Mord“ ein echter Meilenstein des Spionagegenres ist. So sind die Dinge ins Rollen gekommen.

Was hat Ihnen besonders gefallen?

Was mich sofort angezogen hat, war die Genauigkeit des Drehbuchs und die Ambition des Films. DIE MÖBIUS AFFÄRE ist irgendwo zwischen „Staatsauftrag: Mord“ und „Berüchtigt“ angesiedelt, ist eine Mischung aus Spionagefilm und Liebesgeschichte. Außerdem fand ich das Drehbuch straff und gut konstruiert, was äußerst selten ist. Man spürt förmlich, dass Éric Rochant sich Zeit genommen hat, um den Plot zu entwickeln, und außerordentlich tief recherchiert hat.

Hat der Gewinn des Oscar® irgendetwas für Sie geändert?

Ich habe eine Änderung nicht wirklich gespürt. Und ich will auch nicht, dass sich etwas ändert. Ich bin nur froh, dass ich den Luxus habe, aus all den Projekten auswählen zu können, die man mir anbietet. Im Gegenteil würde ich fast behaupten, dass ein solcher Preis einen eher bescheiden macht, weil die Leute ja förmlich erwarten, dass man jetzt irgendwann stolpert. Mir ist klar, dass ich immer noch viel zu lernen habe, und es ist wichtig, die eigenen Schwächen zu kennen. Einen Schauspieler sieht man eigentlich erst mit 60 Jahren schlüpfen. Ich bin ein junger Schauspieler! Es ist großartig, schon mit 40 so viele Preise gewonnen zu haben, und natürlich erfüllt mich das auch mit Stolz. Aber man darf sich vom Ruhm nicht vergiften lassen. Er sollte einem dabei helfen, sich zu verbessern und Selbstvertrauen zu gewinnen, einen aber nicht arrogant machen. Ich würde jetzt zum Beispiel gerne eine Abenteuerkomödie drehen. Ich hoffe nur, es kommt niemand daher und sagt: „Der ist zu teuer!“

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